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Beitragsbild: One-by-One Betreuung

Alle Mitarbeitenden sind Führungskräfte – Das System der One-by-One Betreuung  

Wie viele Führungskräfte braucht ein Unternehmen mit 30 Mitarbeitenden? Die Kommunikationsagentur Openers fand auf diese Frage eine ungewöhnliche Antwort: alle von ihnen! Was das bedeutet, warum sie diesen ungewöhnlichen Schritt gewagt haben und in welcher Form das Führungskonzept funktioniert, erzählt Kerstin Bock in unserer sechsten Fairgency Story. Sie ist Co-Founderin und CEO der Agentur. 

Bei Openers sollen alle gehört werden. Dieser Wert schuf die Basis des ganzen Prozesses. Am Anfang, als das Team noch kleiner war, konnten Kerstin Bock und ihre Co-Founderin Carolin Lessoued es noch allein bewerkstelligen, ein offenes Ohr für alle zu haben. Mit dem Wachstum der Agentur wuchs auch die Verantwortung: “Man kann nur so viel geben, wie man Ressourcen hat. Dabei möchte man gerne allen das Gefühl geben, dass sie gehört werde – dass es da jemanden gibt, der sich für sie verantwortlich fühlt.”

“Unsere Company-Philosophie ist, dass jede:r mitgestalten kann. Und dass auch jede:r Verantwortung übernehmen darf. Wir wollen auch allen beibringen, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Was bedeutet es zu führen? Und wie lerne ich das? Ich glaube, niemand ist als Führungsrolle geboren. Das braucht Übung.”

Kerstin Bock

Ihr Ziel war es daher, eine One-by-One Betreuung zu ermöglichen. Damit das funktioniert, übernehmen bei Openers alle Mitarbeitenden eine Mentorenrolle für ein weiteres Teammitglied. Ein:e Mentor:in führt mit seinem/ihrem Mentee einmal pro Woche ein Check-In Gespräch. In diesem finden Themen ihren Platz, die losgelöst sind vom Projektgeschäft sind. Die Mentorrollen werden demnach nicht zwingend von den Abteilungs- oder Projektleads besetzt. Und auch Trainees können bereits als Mentor:innen für Pratikant:innen als Führungspersönlichkeiten heranwachsen.

Gute Führungskräfte fallen nicht vom Himmel

“Für uns funktioniert das One-by-One-System einfach gut”, bilanziert Kerstin Bock. Führung ist ein Skill, den man lernen kann. Bei so vielen Führungskräften bedeutet das auch: Sehr viele Weiterbildungen. Kerstin Bock erzählt: “Das ist sicherlich der schwierigste Teil des Systems, in den auch am meisten Arbeit reingesteckt werden muss. Beibringen bedeutet oft erst einmal doppelte Arbeit, das müssen alle auch immer erstmal akzeptieren und lernen. Wenn es dann aber so weit ist, profitieren wir aber  alle total davon. Wir stecken sehr viel Arbeit in interne und externe Weiterbildung.”

Die Mitarbeitenden von Openers nehmen das One-by-One-Führungssystem sehr gut an. Viele kommen auch aus Eigeninitiative auf die Co-Founderinnen zu und wollen Verantwortung übernehmen: “Manche fragen uns Hey, gibt es einen bestimmten Grund, dass ich noch keine Verantwortung habe? Ich würde auch gerne welche übernehmen. Denkt ihr, ich wäre so weit? Wir freuen uns darüber, dass unsere Mitarbeitenden da proaktiv auf uns zukommen”, führt Kerstin Bock abschließend aus.

Ein weiterer Vorteil dieses Systems sieht die Gründerin im persönlichen Feedback, dass jedem Teammitglied gewährleistet werden kann: “Ich glaube, dass bei Führung die Response sehr wichtig ist. Wenn man dies an mehr Leuten auffängt, fällt es auch leichter, die ausgeben zu können.” berichtet Kerstin Bock. Zudem identifizieren sich die Teammitglieder stärker mit einem Unternehmen, bei dem sie Verantwortung übernehmen dürfen. Nicht zuletzt das dürfte ein Grund für das stetige Wachstum der Agentur sein. 


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Openers ist eine Boutique-Agentur aus Berlin. Sie unterstützen bahnbrechende Unternehmen und Marken dabei, der Welt ihre neuesten Nachrichten mitzuteilen. Egal, ob es sich um den Eintritt in einen neuen Markt oder die Einführung eines neuen Produkts handelt – sie glauben an die Macht von Geschichten, die den Status Quo verändern.

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